Nach dem heftigen Kampf gegen Jekserah und ihre Schergen saßen wir endlich mal wieder in Ruhe im schlafenden Löwen, der inzwischen unsere Stamm-Taverne geworden ist. Wir dachten über das geschehene nach und waren uns sicher, das Richtige getan zu haben.
Die neuen Aufträge des Hauptmanns der Wache gingen uns durch den Kopf. Nach den Strapazen der letzten Zeit sparten wir uns die lange Reise zu fern liegenden Zielen und nahmen uns vor, die Abwasserkanäle genauer zu untersuchen. Vergiftetes Trinkwasser in der Stadt ist eine ernste Sache, die auch uns betrifft.

Wir wollten gerade aufbrechen, als das Licht in der Taverne ausfiel. Diese moderne Technik ist wirklich noch nicht fehlerfrei. Während einige Spitzbuben die Situation bestimmt dazu nutzten, Wirt und Gäste um einige Wertgegenstände zu erleichtern, dieser Gedanke schoss auch mir sofort durch den Kopf muss ich zugeben, halfen wir dem Wirt schnell bei der Reparatur. Der Wirt dankte uns überschwenglich und weil er jedem Gast von unserer guten Tat erzählte, sprach es sich schnell herum und unser Ansehen in der Stadt stieg dadurch sehr an.

Am nächsten Morgen treffen wir uns mit einem Wachmann, der uns zu einem Einstieg in die Kanalisation in der Nähe der vergifteten Brunnen führt. In Erwartung ekliger Umgebung steigen wir die in die Wand gelassenen Metallstangen hinab in die muffige Tiefe. Ein feuchter Geruch von Fäulnis und Unrat umgibt uns. Voldo schaltet sein Licht an und wir sehen uns in dem Tunnel um. Hinter uns ist eine Sackgasse, der Weg führt nur in eine Richtung weiter. Nach nur wenigen Schritten wird der Gang von einem lauten Zischen erfüllt. Mit Entsetzen stellen wir fest, dass der Tunnel mit Schlangen verseucht ist.Whisper stürmt voran und beseitigt die ersten Schlangen, Odyn überholt sie und steckt eine Menge Treffer ein. Voldo beginnt, ihn zu heilen.
Es kommen immer mehr Schlangen und Whisper schmeisst einen Dolchfächer in die Menge… Es dauert nicht lange, und im Raum befindet sich keine lebende Schlange mehr. Alle ruhen sich erstmal aus.

Odyn öffnet die Türe zum nächsten Gang und meint nur.. „noch mehr Schlangen“.
Voldo lugt ebenfalls hinein und meint „… und Schleim… lebendiger Schleim…“
Whisper schaut ebenfalls in den Ganz und erkennt zuusätzlich noch Vermling-Scouts an der nächsten Türe.
„Na toll“, meint sie und stürmt los. Verne hat derweil einen Flächenangriff vorbereitet und lässt diesen jetzt los und richtet damit eine Menge Verwüstung im Tunnel und bei den Gegnern an.
Jetzt stürmen alle in den Gang und auch hier liegen die Gegner sehr schnell besiegt am Boden.
„War ja halb so schlimm“ kommentiert Whisper das Ganze und öffnet die Türe zum nächsten Raum ohne abzuwarten, ob sich vielleicht jemand ausruhen möchte.
Im Nächsten Raum befindet sich die Zisterne. Dort bewegen sich 5 Schleimklumpen über den Boden, die sich sofort zu teilen beginnen, als sie uns bemerken. Bevor wir reagieren können, haben sie sich auf 10 verdoppelt. Am Rand der Zisterne stehen weitere Vermlinge. Da die Schleimklumpen sehr langsam sind, greifen wir zuerst die Vermlinge an. Odyn leistet hier ganze Arbeit und schnell sind diese Besiegt. Whisper beginnt den Angriff auf die Schleimklumpen mit einem Dolchfächer-Wurf und verletzt einige damit. Odyn kann einen der verletzten Schleimer dann auch töten. Mit Schrecken stellen wir fest, dass sich diese Dinger dann plötzlich wieder komplett heilen…

Whisper macht weiter Flächenschaden während die anderen versuchen, die verletzten Gegner zu besiegen.
Verne übernimmt die Gedankenkontrolle über einen besonders großen Schleimklumpen und lässt diesen seine Artgenossen angreifen.
Schließlich können wir alle besiegen und schauen uns nun in Ruhe die Zisterne an. Sie ist der einzige Ausgang. Doch um dort hineinzugehen müsste man schon sehr sehr lange die Luft anhalten können.
Also müssen wir uns auf die Suche nach einem entsprechenden Zauberspruch machen.

Offensichtlich gibt es Gerüchte über jemanden, der diese Fähigkeit beherrscht. Durch einige Nachforschungen finden wir auch bald heraus, wohin wir dafür müssen.