This War of Mine – Spielbericht

Dies ist ein beschriebener Handlungsblauf einer Runde „This War of Mine“.

Die Geschichte beginnt mit drei Männern, mitten im kriegsgebeutelten Land.

Roman, ein Deserteur, Marin, ehemaliger Besitzer einer Werkstatt und Bruno, der früher als Fernsehkoch arbeitete haben sich im letzten Jahr des Krieges angefreundet.

Tag 1

Endlich erreichen sie ein leerstehendes Haus, nachdem sie aus ihrem letzten Haus mit Gewalt vertrieben wurden.
Vorsichtig betreten sie das baufällige Gebäude. Überall liegt Schutt herum und einige Türen sind verschlossen. Bestimmt wird sich hier etwas brauchbares finden lassen. Auf dem Weg hierher kamen sie an einem Haus vorbei, deren Bewohner dringend Nahrung brauchen. Vielleicht können die drei ja ein wenig zurücklegen, um es ihnen zu geben. Nach den Strapazen der letzten Tage haben Sie sich aber erst einmal das Ziel gesetzt, die Hoffnung nicht zu verlieren und sich nicht von der Traurigkeit übermannen zu lassen. Ein Ziel, das in diesen Zeiten nur schwer zu erreichen sein wird.
Marin durchstöbert erst einmal das Haus und findet eine Menge Holz und Bestandteile verschiedenster Dinge. Daraus lässt sich sicher etwas fertigen.

Bruno geht derweil in den überwucherten Garten und findet unter dem Geröll und dem Gestrüpp tatsächlich etwas Gemüse.
Roman durchsucht in der Zeit den Kram im Haus und findet eine Menge nützlicher Dinge, darunter Waffenteile, Zucker, Wasser und Baumaterial.
Am Abend haben alle genug Wasser zum Trinken und ein wenig  rohes Essen. Da sie noch keine Kochstelle haben, müssen sie vorerst da durch.
Bruno legt sich auf den Boden schlafen, während Roman Wache hält. Mit seinem Messer wird er Plünderer sicher gut abwehren können. Marin wird heute Nacht die Ruinen der Stadt nach Brauchbarem durchsuchen.

In der Nähe befindet sich eine verlassene Baustelle. Dort will Marin sich zuerst umsehen. Er nimmt daher eine Schaufel mit, um Schutt besser zu beseitigen. Und ein Päckchen Zucker zum Tauschen, falls er auf freundliche Flüchtlinge trifft.
Vor Ort angekommen, sieht er sich erstmal um. Er folgt einem seltsamen Geruch in den Keller des halbfertigen Hauses. Dort findet er den alles überflutet vor. Im Wasser treiben halbverweste Leichen. Alle weisen Kopfschüsse auf, als wären sie hingerichtet worden. Vermutlich wollte man sie hier im Wasser verstecken. Der Anblick macht Marin sehr traurig und er geht wieder zurück ins Erdgeschoss.
In der Küche findet er eine Speisekammer und hat Glück. Es ist noch essbares Gemüse, eine Flasche Schnaps und ein Paket Zucker vorhanden. Während er alles einsteckt hört er Stimmen. Jemand weiteres ist noch im Haus. Leise durchsucht er daraufhin noch einen Schrank und findet Medikamente und einen Dietrich.
Als er durch die Türe in den nächsten Raum gehen will, nähern sich die Stimmen, aber er kann sich in eine dunkle Nische drücken und die Personen gehen ungesehen an ihm vorbei.
In der Nische liegt jede Menge Kram herum. Als er ihn durchsuchen will, stößt Marin aber einen Besen um, und durch den Krach kommen die Stimmen wieder zurück. Jemand leuchtet ihn mit einer Taschenlampe an, aber es sind nur Zivilisten. Alte Leute, Frauen und Kinder. Sie scheinen ihn zu fürchten und lassen ihn in Ruhe, beäugen und beobachten ihn aber.
Im Licht der Lampe sieht Marin, dass neben ihm eine Treppe nach unten führt. Er folgt der Treppe und findet in diesem Keller 2 Landstreicher, die ihn Misstrauisch beäugen.
Er versucht mit ihnen ins Gespräch zu kommen, und kann sie sogar zum Handeln überreden. Marin tauscht 2 Pakete Zucker gegen etwas Gemüse.
Danach verlässt er die Baustelle und findet auf dem Weg noch mehr Gemüse, dass er mitnimmt. Das ganze Gemüse wird die drei sicher gut ernähren und wir können etwas für die Nachbarn beiseite legen. Wieder draussen begibt er sich zum Stadtzentrum um sich ein Bild der aktuellen Lage zu machen. Ein Konvoi von VFO Hilfstruppen fährt an ihm Vorbei. Obwohl es gut ausgerüstete Soldaten sind, die hier sind, um den Frieden zu wahren, fahren sie untätig vorbei, weil sie aufgrund der aktuellen Friedensverhandlungen nicht eingreifen dürfen. Ein grausiges Paradoxon.
Plötzlich erscheinen Soldaten einer unerkennbaren Fraktion, die wild um sich schießen. Überall um Marin herum fallen die Menschen von Kugeln getroffen zu Boden. Schnell rennt er zum nahen VFO-Stützpunkt und kann sich gerade noch durch das Tor quetschen. Hinter ihm beginnen die VFO-Soldaten, die Flüchtenden zurückzudrängen und nur noch ausgesuchte Personen durchzulassen. Marin sieht noch, wie sie auf ein Kind einprügeln, dann wendet er sich ab und flüchtet schnell zu seinem Unterschlupf.
„Zuhause“ angekommen erzählt ihm Roman, dass die Nacht ruhig war. Niemand hat versucht, einzudringen. Aber so alleine im Dunkeln haben Romans Erinnerungen an den Brutalen Krieg aus dem er desertierte ihn eingeholt. Grausige Bilder kamen ihm in Erinnerung. Er will aber nicht darüber reden.
Stolz zeigt Marin seine nächtliche Ausbeute. Vor allem ist er stolz auf das viele Gemüse. Damit können wir sicher den Flüchtlingen im Nachbarhaus helfen. Wenigstens eine Gute Tat können wir vollbringen.

Marin freut sich nach der nächtlichen Plündertour auf einen Kaffe, aber dann erinnert er sich daran, dass sie keinen haben und seine Stimmung wird niedergeschlagen.

Später stellt Marin bestürzt fest, dass Ratten sich in den letzten Stunden über all das Gemüse hergemacht haben. „Wir haben jetzt nichts mehr zu essen“, teilt er traurig den anderen mit.

Tag 2

Heute sucht Marin im Haus wieder nach Baumaterialien und findet viel Holz.
Roman versucht mit einem Dietrich die Türe im Obergeschoss zu öffnen. Im Raum dahinter findet er Holz und ein mechanisches Bauteil. Bruno schaufelt eine Menge Schutt beiseite und findet darunter einen alten Schrank.
Roman verfeuert Holz im Ofen um die Kälte zu vertreiben, die sich in der Nacht eingeschlichen hat.
Bruno sucht im Garten wieder etwas zu essen, findet etwas Gemüse, das aber nur für eine Person reicht.
Am Abend haben nicht alle zu trinken. Bruno verzichtet freiwillig, aber seine Stimmung ist dadurch gedrückt.
Essen kann nur einer, und da Bruno auf Wasser verzichtet hat, darf er das letzte Gemüse essen.
Als der Abend näher rückt, steht Roman mit seinem Messer wieder Wache, Bruno legt sich auf den Boden schlafen und Marin geht erneut auf Erkundungstour.

Diese Nacht erkundet Marin ein verlassenes Hotel und nimmt daher einen Dietrich mit.
Schon die Eingangstüre ist verschlossen. Gut dass Marin den Dietrich eingesteckt hat.
Drinnen durchsucht er den Empfangsraum und findet einen Weiteren Dietrich, Medikamente und Zucker sowie eine Flasche guten Alkohol.
Im Zimmer dahinter befindet sich eine kleine Küche und Marin findet rohes Essen, Zucker und Kaffe, auf den er sich schon freut. Um weiter ins Hotel vorzudringen muss Marin über Geröll klettern. Dabei kann er um Haaresbreite einer Verletzung entgehen.
Hinter dem Geröll liegt ein zerschmetterter Schrank. Darin findet er Kräuter, Schnaps, ein Buch und mechanische Teile.
Rechts führt eine Treppe in den Keller, aber weil Marin Geräusche von dort hört, geht er lieber weiter. Da er auf die Schnelle nichts interessantes findet und die Kletterpartie über das Geröll Zeit kostete, beschließt Marin, den Ort zu verlassen.
Bestärkt davon, dass diese Nacht so reibungslos ablief, fühlt Marin sich erleichtert und erstarkt.
Auf dem Heimweg geht er wieder ins Stadtzentrum. Heute Nacht ist hier nichts zu sehen. Auf dem Heimweg hört er plötzlich einen Schuss. Erschrocken geht er in Deckung und sieht sich um. Ein Vater rennt auf seinen kleinen Sohn zu und reisst ihm die Pistole aus der Hand. „Du kannst hier doch nicht in der Gegend herumschießen. Du verletzt noch jemanden. Wenn du Schießen üben willst, mach das woanders“.
Traurig, dass schon so kleine Kinder an Waffen herangebracht werden…

Wieder zu Hause fragt Marin Roman, wie die Nacht verlief.
„Alles gut.“ erzählt ihm Roman. „Es kamen ein paar Landstreicher vorbei, aber ich konnte sie verscheuchen.“

Roman tastet nach seinen Zigaretten, muss aber feststellen, dass seine letzte Packung alle ist und seufzt. Er schüttelt den Kopf richtung Bruno, der ebenfalls die Miene verzieht. Marin freut sich auf seinen Kaffe, den er sich letzte Nacht mitgebracht hat.

Tag 3

Roman macht sich daran, einen primitiven Herd zu bauen. und verbraucht dabei die letzten Holzreserven, diese werden durch Marin aber wieder aufgefüllt. Im Keller lag noch viel Holz herum. Bruno findet im Haus noch jede Menge Teile und etwas zu essen. Bruno kocht daraus 3 Mahlzeiten auf dem neuen Herd, die für alle reichen. Marin heizt derweil den Ofen an und das Haus wird wieder schön warm.
Als die Sonne untergeht stellen die drei fest, dass sie kein Wasser zu trinken haben. Ihre Traurigkeit steigt, aber dafür können sie sich den Bauch mit Essen voll schlagen.
Marin und Roman legen sich diese Nacht schlafen und Bruno, der dieses Privileg bislang in Anspruch nahm, steht heute Wache. Keiner geht auf Plündertour.
In der Nacht erscheinen einige Hungerleidende um das Haus zu plündern. Bruno kann sie nur mit Mühe zurückdrängen. Leider haben sie einige Teile und die Kräuter mitgenommen.
Am Morgen trinkt Bruno seinen Kaffee, während die anderen beiden immer noch schmachten.
Während Bruno im Garten Gemüse erntet, schaufelt Roman Schutt im Haus beisiete und Marin besorgt wieder Holz.
Am Abend schaufelt Marin noch einmal restlichen Schutt zur Seite, bevor er mit Roman auf Plündertour in ein Kleines Wohnhaus in der Nähe begibt, in der Hoffnung auf Nahrung.
Sie gehen gemeinsam, um mehr tragen zu können, während Bruno Wache stehen soll.

An ihrem Ziel angekommen, steht die Türe des Hauses offen. Kein Gutes Zeichen. Das Innere des Wohnzimmers ist völlig zerstört. Die beiden wühlen sich durch die Reste und finden verschiedene Waffenteile und eine Patrone. Und auch eine Zigarette, die Roman sich einsteckt.
„Hierher zu kommen war ein Fehler…“ sagt plötzlich eine kalte Stimme hinter ihnen. Marin und Roman drehen sich um und sehen sich 4 Leuten gegenüber. Sie sind bewaffnet und sehen nicht freundlich aus. Doch ein Gesicht scheint vertraut.. „Mirzad.. bist du das?“, sagt Roman.
Er ist es wirklich und lächelt uns an. die Männer stecken die Waffen weg und wir tauschen Neuigkeiten aus. Sie bieten uns an, uns nach unserer Tour nach Hause zu begleiten. Sie werden uns tragen helfen und Plünderer an unserem Haus verscheuchen.
Aber zuerst ziehen sie noch weiter. Auch Roman und Marin wollen noch einige Zeit weiter suchen und man verabredet sich  für später.
Plötzlich hören sie ein Geräusch, sie drehen sich um, aber es sind nur Ratten. Schnell fangen sie einige um sie später als Mahlzeit zuzubereiten.
Hinter einer klemmenden Türe, die sie geräuschvoll öffnen müssen führt eine Treppe nach unten. Dort treffen sie auf 3 Überlebende, die mit Messern bewaffnet sind . Einer zielt mit einer Pistole auf sie. Roman kann sie beruhigen und man unterhält sich sogar entspannt, bevor die zwei weiterziehen.
Da hier nichts mehr zu holen ist, machen Roman und Marin sich auf den Heimweg. Kaum kommen die zwei aus dem Haus, fällt ein Schuss und nur knapp neben Roman schlägt eine Patrone in den Türrahmen ein.
Schnell ducken sie sich und rennen nach Hause.
Mirzad und seine Männer tauchen auf und geben uns noch eine Menge Wasser mit. Daheim angekommen stellen wir fest, dass Bruno weg ist. Die Schaufel und etwas zu Essen hat er mitgenommen…

Roman  raucht entspannt die gefundene Zigarette, während Marin verzweifelt nach Kaffee sucht.
Später will Roman Marin aus seinem Nickerchen wecken und muss feststellen, dass er sich das Leben nahm…
Roman kann ihn nur in einem flachen Grab im Garten beerdigen. nun ist er allein…

Tag 4

Der neue Tag fängt nicht gut an. Durch die Trauer um Marin und die Einsamkeit, ist Roman krank geworden. Er weis, dass er es alleine nicht schaffen kann. Also geht er vor die Türe, um vielleicht jemanden zu finden, der ihm hilft. Prompt wird er von einem Scharfschützen angeschossen. Am Ende der Straße werden zwei Personen sichtbar, die sich auf das Haus zubewegen. schnell schleppt sich Roman ins Haus. Kaum hat er die Türe geschlossen, hämmert jemand dagegen. Roman späht durch die Ritzen in der Türe und erkennt zwei Kinder, höchstens 12 Jahre alt, mit Gewehren auf dem Rücken. Der eine stützt den anderen und ruft „Schnell lasst uns rein.. Istvan wird sonst sterben.“
Zähneknirschend öffnet Roman die Türe, was hat er noch zu verlieren?
Die beiden stolpern ins Haus. Der eine Junge ist schwer verwundet. Er benötigt dringend eine Bandage. Obwohl Roman selber gerade angeschossen wurde, und die Bandageselber nötig hätte, gibt er sie dem Kind und versorgt es. Gegen Abend verlassen die beiden dankbar das Haus. Roman ist sich nicht sicher, ob er das richtige getan hat.

Ohne Bandagen und Medizin wird er nicht überleben, also entscheidet Roman sich, heute Nacht das Haus zu verlassen, um sich etwas zu suchen. Er steckt sein Messer ein und schleicht sich in ein Haus in der Nähe.
Dabei muss er eine Scheibe einschlagen, was aber scheinbar niemand hört. Zuerst begibt sich Roman in den Keller, dabei läuft er einem Mann direkt vor das auf ihn gerichtete Gewehr. Es handelt sich um einen Soldaten und nach einem Moment wird klar, dass er Roman als Zivilisten erkennt. Er senkt die Waffe und beginnt ein Gespräch. Er ist desertiert und wird nun selber gesucht.
Auf einer Streife hat er einen funktionierenden Fernseher gefunden und einen Bericht gesehen. Die Welt erfährt hier nur von den Greueltaten, nicht aber vom Überlebenskampf und den Umständen. Der Soldat ist verzweifelt und Roman glaubt, dass er nicht mehr klar denken kann. Der Soldat erzählt weiter und wird immer wirrer. „Wenn wir nur etwas Alkohol hätten, um das zu ertragen.. Hast du etwas? Gibt das Zeug her!“.
Die Situation wird nun sehr gefährlich. Schnell hastet Roman ihm entgegen, was hat er noch zu verlieren? Er überwältigt ihn, ein Schuss löst sich, der Soldat fällt nach hinten. Roman greift sich einen Spitzen Stein und hämmert auf den Kopf des Soldaten ein, bis dieser offensichtlich tot ist.
Empathielos nimmt er sich die Waffe des Toten und geht wieder nach oben…
Im ersten Stock hört Roman eine Kinderstimme singen. langsam nähert er sich der Türe und schaut hinein. Dort sitzt ein kleines Mädchen und schwenkt einen Eimer voll Wasser hin und her. „Das ist das Meer“ sagt sie.
„Hey, kleine, wo sind deine Eltern?“ fragt Roman. „Die sind draußen und sonnen sich natürlich.“ antwortet das Mädchen und zeigt auf das Fenster zum Garten.
Roman sieht hinaus und tatsächlich liegt dort ein Pärchen in voller Montur mit Sonnenbrillen in der Dunkelheit…
Seufzend verlässt Roman das Zimmer..
Nebenan ist das Badezimmer und Roman findet dort endlich Medizin. Jetzt noch einen verband finden….
In einem Vorratsraum findet er noch Gemüse und etwas Kram. Da er nichts anderes Findet, macht er sich auf den Heimweg…
Zu Hause angekommen muss er feststellen, dass Plünderer eine Menge gestohlen haben. Unter anderem auch die Schaufel…
Roman wirft sich die Medikamente ein und fühlt sich etwas besser, aber die Kälte im Haus lässt ihn schnell wieder erkranken. Er sieht sich seine Verletzung an, die durch die nächtliche Tour schlimmer wurde und lässt den Kopf hängen. Jetzt ist ihm alles egal. Er benötigt medizinische Hilfe. Er packt sein neues Sturmgewehr und geht in die Nacht hinaus.

Er erreicht ein Krankenhaus, wo er mehrere Kranke und 2 Ärzte erschießt, um an Medizinische Vorräte zu kommen. Dabei wird er von Soldaten gestellt und für 15 Jahre ins Gefängnis gesperrt. Seine Wunde wurde versorgt, aber andere Wunden blieben…